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Event "Wasserstadt Zürich"
Fährbetrieb organisiert durch den Wasserfahrclub Hard

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hatte das Jahr 2003 zum internationalen Jahr des Süsswassers erklärt. Die Staatengemeinschaft wurde aufgefordert, Aktionen, Programme und Projekte zu starten, welche die Bevölkerung zu einem sorgsamen Umgang mit der Ressource Wasser anhalten. Unter dem Namen "Wasserstadt Zürich" bereitete eine Projektgruppe, an der auch die Wasserversorgung Zürich beteiligt war, mit Tagen der offenen Türen am Wochenende vom 4./5./6. Juli 2003, ein attraktives Programm vor. Nebst Führungen und Besichtigungen der verschiedenen Anlagen der Wasserversorgung Zürich, des Elektrizitätswerks-Museum und dem Kraftwerk Höngg und des Klärwerks Werdhölzli sollte das Programm für Gross und Klein unter dem Arbeitstitel "Wasserplausch" dafür sorgen, dass viele Besucher den Weg zum Hardhof einschlagen.
Während den 3 Tagen wurde mit ca. 3000 bis 5000 Besucher gerechnet. Um die Distanzen zwischen den verschiedenen Besichtigungen zu überbrücken und um den Rundgang attraktiver zu machen wurde auf der Limmat, zwischen der Trinkwasserfassung Hardhof und der Europabrücke ein Schiffsbetrieb für den Personentransport angeboten.

Der Fährbetrieb wurde am Samstag von 9 Uhr bis 18 Uhr und am Sonntag von 9 Uhr bis 16 Uhr sichergestellt. Dabei wurde mit vier Übersetzbooten zwischen den Einstiegsstellen gependelt. Die Strecke von der Einstiegsstelle "Trinkwasserfassung" bis zur Einstiegsstelle "Europabrücke" wird mit den Besuchern rudernd zurückgelegt. Die Einstiegsstellen mussten gut ausgebaut sein, da nicht von jedermann erwartet werden konnte, über die Böschung ins Schiff zu klettern.

Für diesen Grossanlass mussten wir drei weitere Fährboote und Motoren von anderen Vereinen ausleihen. Ebenfalls musste das Personal eingeteilt werden. Man lasse also das Telefon glühen und versuche alle Mitglieder des Vereins möglichst optimal für diesen Einsatz einzuplanen.
Last but not least ist auch noch der Bau der drei Einstiegsstellen zu erwähnen. Heimwerker-König Marcel "Tim Taylor" Kaufmann und sein Assistent Michael "Al Borland" Christ nahmen sich dieser Aufgabe an. Insgesamt wurden mehr als 20 Schaltafeln und über 10 schwere Balken verarbeitet. Dabei zeigte sich wieder einmal, dass jegliche trigonometrische Berechnung für den Treppenbau durch einen kurzen aber effektiven Einsatz der Kettensäge "overruled" werden können.

Nachdem wir am Freitag Abend noch die Einstiegstellen aufgebaut hatten, ging es am Samstag Morgen los. Bereits gegen 11 Uhr nahm der Strom an Besuchern zu und wir fuhren nonstop von der Trinkwasserfassung zum Wehr und retour.
Am Sonntag zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite, so dass wir stets mit vier vollen Booten pendelten. Teilweise entstand eine kleine Schlange bei der Einstiegsstelle. Nicht allen Kindern passte die Militärschwimmweste auf Anhieb. Wir sahen den ganzen Tag nur strahlende Gesichter. Einige Besucher wollten unsere Schiffe gar nicht mehr verlassen, sondern ewig rauf und runter fahren.
Der Event war ein voller Erfolg. Wir erhielten viele positive Feedbacks und anschliessend auch noch ein Dankesschreiben des Stadtrates an alle Mitorganisatoren. Für den WFC Hard war es der grösste externe Event bis dato. Trotz des hohen Vorbereitungsaufwands war der Einsatz auch für die Mitglieder an den beiden Wochenendtagen sehr angenehm und wir erlebten unvergessliche "Gondolieri-Stunden" auf der Limmat.

In unserer Gallerie finden Sie Bilder vom Event "Wasserstaft Zürich". Für eine Offerte melden Sie sich bei Martin Sommerhalder oder verwenden Sie die Online-Buchungsanfrage.


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